
Homegate - Immobilien Schweiz
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App-Details
- Version
- 13.3.0
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 500.000+
- Entwickler
- SMG Swiss Marketplace Group AG - Real Estate
- Kategorien
- Haus & Garten
- Plattform
- Android, iOS
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Analyse von AppCompare
Wer in der Schweiz eine Wohnung oder ein Haus sucht, braucht meistens nicht nur viele Angebote, sondern auch einen Ablauf, der im Alltag nicht unnötig Zeit kostet. Ich habe Homegate genau unter diesem Blickwinkel ausprobiert: nicht als buntes Schaufenster, sondern als Werkzeug für die nervige, oft hektische Suche nach einem neuen Zuhause. Die App gehört zur Kategorie Haus & Garten und wird von SMG Swiss Marketplace Group AG - Real Estate entwickelt. Sie ist kostenlos und richtet sich an alle, die Immobilien in der Schweiz mieten oder kaufen möchten.
Mein erster Eindruck ist positiv, aber nicht völlig unkritisch. Die große Stärke liegt klar darin, dass ich viele Inserate an einem Ort durchsuchen und meine Suche nach Region, Preis und Wohnungsmerkmalen eingrenzen kann. Gleichzeitig merkt man schnell, dass die App nur ein Teil des gesamten Bewerbungsprozesses ist. Sie findet passende Angebote, nimmt mir aber weder die Prüfung des Inserats noch die Organisation von Besichtigungen und Unterlagen ab.
Wo die Immobiliensuche in der Praxis ins Stocken gerät
Der häufigste Stolperstein ist nicht die Installation, sondern eine zu allgemein formulierte Suche. Wer einfach nur den Namen einer Stadt eingibt, erhält schnell eine Mischung aus sehr unterschiedlichen Lagen, Wohnungsgrößen und Preisvorstellungen. Das kann am Anfang hilfreich sein, weil ich einen Überblick bekomme. Für eine konkrete Wohnungssuche wird es jedoch unübersichtlich. Ich würde deshalb zuerst festlegen, ob ich wirklich in einem bestimmten Ort wohnen möchte oder ob auch angrenzende Gemeinden infrage kommen.
Gerade in der Schweiz lohnt sich diese Unterscheidung. Eine Suche rund um Zürich, Basel, Bern oder Genf kann völlig anders aussehen, wenn ich nur die Stadtgrenze betrachte oder auch Orte mit guter Zugverbindung einbeziehe. Homegate hilft mir beim Filtern, aber die passende geografische Grenze muss ich selbst sinnvoll setzen. Sonst übersehe ich entweder brauchbare Alternativen oder verbringe Zeit mit Angeboten, die wegen des Arbeitswegs praktisch nicht funktionieren.
Ein zweiter Reibungspunkt entsteht bei den Anforderungen. Viele Menschen filtern zuerst nach Zimmerzahl und maximaler Miete. Das ist verständlich, reicht aber selten aus. Für mich waren auch Wohnfläche, Balkon, Parkplatz, Haustiere und die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln entscheidend. Je mehr Kriterien ich gleichzeitig auswähle, desto kleiner wird die Trefferliste. Das ist kein Fehler der App, sondern ein echter Zielkonflikt: Eine sehr präzise Suche spart Zeit, kann aber gute Wohnungen ausschließen, wenn ein Inserat ein Merkmal anders beschreibt.
Mein praktischer Rat: Ich beginne mit wenigen unverzichtbaren Kriterien und verfeinere erst danach. Der maximale Gesamtpreis und die gewünschte Region gehören für mich in die erste Suche. Balkon, Stockwerk oder genaue Wohnfläche prüfe ich anschließend im einzelnen Inserat. So bleibt die Suche breit genug, ohne beliebig zu werden.
Auch die Erwartung an Aktualität kann zu Frust führen. Immobilienangebote verändern sich schnell. Ein Inserat kann bereits viele Anfragen erhalten, obwohl es noch sichtbar ist. Die App ist deshalb nicht automatisch eine Garantie dafür, dass jede angebotene Wohnung noch verfügbar ist. Ich behandle ein Inserat als Einladung zur Kontaktaufnahme, nicht als reservierte Chance. Wer das von Anfang an berücksichtigt, reagiert schneller und ist weniger enttäuscht, wenn eine Wohnung bereits vergeben ist.
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Was ich vor der ersten ernsthaften Suche prüfe
Nach der kostenlosen Installation auf einem kompatiblen Gerät würde ich nicht sofort minutenlang durch Angebote scrollen. Zuerst kontrolliere ich, ob das Smartphone ein stabiles Internet hat und ob die App auf dem aktuellen Stand ist. Die derzeitige Version ist 13.2.2_2 und läuft ab iOS beziehungsweise Android 8.0. Falls Inhalte langsam laden oder Suchergebnisse scheinbar fehlen, ist eine instabile Verbindung oft die naheliegendere Erklärung als ein Problem mit dem Inserat.
Danach teste ich eine einfache Suche mit einem klaren Ort. Wenn diese Ergebnisse erscheinen, ergänze ich die Filter Schritt für Schritt. Dieses Vorgehen ist unscheinbar, aber sehr nützlich: Sollte die Trefferliste nach dem Setzen eines bestimmten Filters leer werden, weiß ich, welche Einstellung dafür verantwortlich sein könnte. Wer alles gleichzeitig auswählt, kann später schwer nachvollziehen, warum kaum noch Wohnungen angezeigt werden.
Ich prüfe außerdem, ob die Schreibweise des Ortes zu meiner Absicht passt. Bei Gemeinden, Stadtteilen und angrenzenden Regionen kann eine zu enge Eingabe die Suche unnötig beschneiden. Für eine Pendlerwohnung suche ich lieber zunächst nach dem gewünschten Gebiet und vergleiche danach einzelne Orte. Für einen Kauf mit langfristiger Bindung würde ich dagegen genauer auf Gemeinde, Steuerumfeld, Verkehr und Infrastruktur achten, statt mich nur vom ersten passenden Foto leiten zu lassen.
Die App ist mit einer Altersfreigabe ab null Jahren versehen. Das ist für Familiengeräte unproblematisch, sagt aber wenig darüber aus, wie anspruchsvoll die Nutzung für Wohnungssuchende ist. Die Bedienung ist grundsätzlich zugänglich, während die eigentliche Arbeit in der Bewertung der Angebote steckt. Ich sollte also nicht erwarten, dass eine einfache Oberfläche automatisch eine einfache Entscheidung bedeutet.
Ein sinnvoller Ablauf vom ersten Treffer bis zur Kontaktaufnahme
Mein bevorzugter Ablauf beginnt mit einer breiten, aber realistischen Suche. Zuerst sehe ich mir mehrere Treffer an und achte nicht nur auf den Miet- oder Kaufpreis. Ich vergleiche, wie vollständig die Beschreibung ist, ob die Bilder einen plausiblen Eindruck vermitteln und ob Lageangaben, Zimmerzahl und Wohnfläche zusammenpassen. Eine auffällig günstige Wohnung ist nicht automatisch ein Schnäppchen; manchmal fehlt ein wichtiger Kostenbestandteil in der ersten Darstellung oder die Lage passt nicht zu den eigenen Prioritäten.
Bei einem interessanten Inserat lese ich den gesamten Text, bevor ich Kontakt aufnehme. Ich notiere mir offene Punkte, zum Beispiel den möglichen Einzugstermin, zusätzliche Kosten, die Regelung für Haustiere oder die Frage, ob ein Parkplatz tatsächlich dazugehört. Das verhindert, dass ich dieselben Fragen mehrfach stelle oder aus Begeisterung eine Anfrage sende, obwohl eine Grundbedingung nicht passt.
Für mich ist es hilfreich, die Suche nicht wie einen einmaligen Besuch zu behandeln. Statt zehn Minuten zufällig zu blättern, arbeite ich in kurzen, konzentrierten Durchgängen. Erst filtere ich, dann öffne ich nur die interessantesten Angebote und anschließend entscheide ich, welche Fragen wirklich offen sind. So bleibt die App ein Werkzeug und wird nicht zur endlosen Ablenkung.
Ein realistisches Beispiel: Ich suche unter der Woche nach einer Mietwohnung, weil mein Arbeitsweg kürzer werden soll. In der Mittagspause grenze ich die Region und den maximalen Preis ein und speichere mir gedanklich die zwei oder drei passenden Inserate. Am Abend prüfe ich dieselben Angebote noch einmal ruhiger. Dabei fällt mir vielleicht auf, dass eine Wohnung zwar günstig ist, aber deutlich weiter vom Bahnhof entfernt liegt als zunächst angenommen. Diese zweite Betrachtung bewahrt mich vor einer vorschnellen Anfrage.
Beim Kauf würde ich noch vorsichtiger vorgehen. Ein Inserat kann einen guten ersten Überblick geben, ersetzt aber keine Prüfung der Unterlagen, der Eigentumssituation, des baulichen Zustands und der Finanzierung. Homegate ist hier vor allem der Einstieg in die Suche. Die Entscheidung selbst verlangt zusätzliche Quellen und, je nach Situation, fachliche Beratung.
Wenn die Suche plötzlich keine passenden Ergebnisse mehr liefert
Leere oder unerwartet kleine Trefferlisten bedeuten nicht automatisch, dass die App fehlerhaft arbeitet. Häufig ist ein Filter zu streng gesetzt. Ich entferne dann zunächst optionale Kriterien und lasse nur Ort, Budget und grundlegende Objektart bestehen. Wenn wieder Ergebnisse erscheinen, kann ich die Einschränkungen einzeln erneut hinzufügen. Das ist schneller, als die gesamte Suche zu löschen und ohne Plan neu anzufangen.
Auch ein zu niedriger Preisrahmen kann die Suche praktisch blockieren. Ich würde mein Budget nicht einfach großzügig erhöhen, nur um mehr Treffer zu sehen. Sinnvoller ist es, zwischen absoluter Obergrenze und bevorzugtem Budget zu unterscheiden. Wenn die App keine passende Wohnung findet, prüfe ich außerdem, ob eine andere Gemeinde, eine kleinere Wohnfläche oder eine weniger zentrale Lage akzeptabel wäre. Diese Entscheidung sollte ich bewusst treffen und nicht allein durch die Trefferzahl erzwingen lassen.
Wenn ein einzelnes Inserat nicht mehr geöffnet werden kann, starte ich die Suche neu und prüfe, ob andere Angebote funktionieren. Lädt nur dieses eine Angebot nicht, liegt die Ursache wahrscheinlich eher am konkreten Inhalt oder an einer zwischenzeitlichen Änderung als an der gesamten App. Bleibt alles leer, kontrolliere ich zuerst die Internetverbindung, schließe die Anwendung und öffne sie erneut. Ein Neustart des Geräts kann ebenfalls helfen, wenn andere Apps gleichzeitig ungewöhnlich langsam reagieren.
Ich würde nicht sofort alle Suchkriterien mehrfach ändern. Dadurch verliere ich den Überblick und weiß am Ende nicht, welche Einstellung die Ergebnisse beeinflusst hat. Besser ist eine kleine Rückkehr zu einer einfachen Standardsuche. Von dort aus lässt sich der eigene Suchweg nachvollziehbar wiederaufbauen.
Benachrichtigungen, Favoriten und der Umgang mit Zeitdruck
Bei einer Wohnungssuche mit engem Zeitfenster ist es sinnvoll, interessante Angebote nicht nur spontan anzusehen. Ich verschaffe mir eine feste Routine und kontrolliere neue Treffer regelmäßig. Falls ich eine Merkliste oder ähnliche Speicherfunktion nutze, behandle ich sie als Arbeitsübersicht, nicht als endgültige Auswahl. Ein gespeichertes Inserat bleibt nur dann wertvoll, wenn ich später noch weiß, warum es interessant war und welche Frage offen blieb.
Eine kleine Notiz außerhalb der App kann dabei erstaunlich viel bewirken. Ich schreibe mir zu jedem ernsthaften Treffer Preis, Lage, wichtigste Pluspunkte und offene Fragen auf. So vergleiche ich Wohnungen nach meinen tatsächlichen Prioritäten und nicht nur nach dem schönsten Foto. Besonders bei vielen ähnlichen Inseraten verhindert dieser Schritt, dass ich Details verwechsle.
Bei Benachrichtigungen würde ich auf ein vernünftiges Maß achten. Zu viele Hinweise können dazu führen, dass ich alles nur noch wegwische. Zu wenige bedeuten, dass ich interessante Angebote verspätet sehe. Ich überprüfe deshalb nach einigen Tagen, ob die Auswahl wirklich zu meinem Suchprofil passt. Wenn ständig unpassende Wohnungen auftauchen, ändere ich die Kriterien; wenn fast nichts erscheint, lockere ich nur die weniger wichtigen Anforderungen.
Der Zeitdruck darf außerdem nicht zu unvorsichtigem Verhalten führen. Schnelligkeit ist bei begehrten Wohnungen hilfreich, aber ich sende keine persönlichen Unterlagen an eine unbekannte Kontaktadresse, ohne das Inserat und den Kommunikationsweg sorgfältig zu prüfen. Homegate erleichtert das Finden von Angeboten, kann mir aber nicht jede Entscheidung über Vertrauen, Plausibilität und Datenschutz abnehmen.
Wann die Ursache wahrscheinlich außerhalb der App liegt
Manchmal wirkt eine Immobiliensuche erfolglos, obwohl die Anwendung korrekt arbeitet. Der Markt kann in einer bestimmten Region einfach sehr knapp sein, während das eigene Budget nicht zu den verfügbaren Wohnungen passt. Auch der gewünschte Einzugstermin kann die Auswahl stark einschränken. In solchen Situationen bringt ein erneutes Installieren kaum etwas. Ich ändere lieber eine reale Suchvariable: den Radius, den Ort, die Wohnfläche oder den Zeitpunkt.
Auch die Qualität der eigenen Anfrage spielt eine Rolle. Eine sehr kurze Nachricht ohne Bezug zum Inserat wirkt weniger hilfreich als eine klare, höfliche Kontaktaufnahme mit den wichtigsten Informationen. Ich erwähne, wonach ich suche, warum das konkrete Angebot passt und welche Frage noch offen ist. Das macht die Anfrage nicht automatisch erfolgreich, erhöht aber die Verständlichkeit und spart Rückfragen.
Bei technischen Problemen unterscheide ich zwischen einem einzelnen Fehler und einem allgemeinen Problem. Wenn nur Bilder eines Inserats fehlen, aber Suche und andere Angebote funktionieren, liegt der Fehler vermutlich nicht am gesamten Gerät. Wenn die Anwendung nach einem Systemupdate, bei schlechter Verbindung oder bei knappem Speicher ungewöhnlich reagiert, prüfe ich zuerst diese Rahmenbedingungen. Grundlegende Maßnahmen wie App-Neustart, Verbindungswechsel und ein Blick auf verfügbare Aktualisierungen sind sinnvoll, bevor ich die gesamte Suche neu einrichte.
Wer ausschließlich eine bestimmte Luxusimmobilie, ein sehr spezielles Gewerbeobjekt oder eine Wohnung außerhalb der Schweiz sucht, ist bei dieser Anwendung nicht am richtigen Ausgangspunkt. Ihr Schwerpunkt liegt klar auf Schweizer Immobilien. Für internationale Märkte, private Kontakte im eigenen Bekanntenkreis oder sehr spezielle Fachportale kann eine andere Lösung besser passen. Auch wer bereits einen Makler beauftragt hat und nur dessen Bestand durchsuchen möchte, braucht Homegate nicht zwingend als Hauptwerkzeug.
Was die App besser macht als die klassische Suche im Browser
Im Vergleich zu einer allgemeinen Internetsuche ist der Vorteil für mich die Konzentration auf Immobilienangebote und die Möglichkeit, Suchkriterien direkt auf Wohn- und Kaufobjekte anzuwenden. Ich muss nicht zwischen Nachrichten, sozialen Netzwerken und zufälligen Ergebnissen unterscheiden. Das spart besonders dann Zeit, wenn ich noch keine genaue Vorstellung vom lokalen Angebot habe.
Der Browser bleibt trotzdem eine gute Ergänzung. Auf einem großen Bildschirm kann ich mehrere Inserate leichter nebeneinander vergleichen und zusätzliche Informationen zur Umgebung prüfen. Beim schnellen Nachsehen unterwegs ist die App bequemer. Ich sehe die beiden Varianten deshalb nicht als Gegner: Homegate nutze ich für die laufende Suche, den Browser eher für die gründliche Prüfung einer engeren Auswahl.
Auch private Hinweise, lokale Gruppen oder Empfehlungen von Freunden haben einen eigenen Wert. Sie können Wohnungen sichtbar machen, die ich über ein großes Portal nicht gefunden hätte. Dafür sind solche Quellen oft weniger strukturiert und schwerer zu vergleichen. Homegate ist stärker bei der Übersicht und beim systematischen Filtern, während persönliche Kontakte bei besonderen Gelegenheiten einen Vorteil haben können.
Die breite Nutzung spricht dafür, dass das Konzept für viele Menschen funktioniert: Die App kommt auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 14.000 Bewertungen und wurde über 500.000-mal installiert. Diese Zahlen sind für mich ein gutes Vertrauenssignal, aber kein Ersatz für die eigene Prüfung. Ein hoher Zuspruch bedeutet nicht, dass jede regionale Suche gleich gut ausfällt oder jedes Inserat den eigenen Erwartungen entspricht.
Für wen Homegate passt und wer lieber anders sucht
Ich empfehle die App besonders Mietern, die in der Schweiz systematisch nach Wohnungen suchen und mehrere Orte vergleichen möchten. Auch Käufer profitieren vom schnellen Überblick, solange sie die App als Recherchewerkzeug verstehen und die wichtigen Prüfungen außerhalb der Trefferliste erledigen. Für Pendler ist die Möglichkeit, den Suchraum bewusst über eine einzelne Stadt hinaus zu betrachten, besonders praktisch.
Weniger geeignet ist sie für Menschen, die bereits sehr genau wissen, welche einzelne Liegenschaft sie suchen, oder die ausschließlich über persönliche Empfehlungen arbeiten. Wer außerdem keine Zeit hat, Inserate zu lesen, Fragen zu notieren und Angebote kritisch zu vergleichen, wird trotz guter Suchmöglichkeiten kaum bessere Entscheidungen treffen. Die App verkürzt die Suche, aber sie ersetzt nicht die Aufmerksamkeit des Nutzers.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Balance zwischen Vollständigkeit und Komfort. Je genauer ich filtere, desto angenehmer wird die Liste, aber desto eher verpasse ich ein Angebot mit unvollständiger Beschreibung. Je offener ich suche, desto mehr Möglichkeiten sehe ich, aber desto mehr Zeit brauche ich. Die beste Einstellung hängt deshalb von meiner Dringlichkeit ab. Bei einem baldigen Umzug suche ich zunächst etwas offener; bei einem langfristigen Kauf prüfe ich lieber weniger Objekte gründlicher.
Mein Urteil nach der praktischen Nutzung
Homegate ist für mich eine solide und alltagstaugliche App zur Schweizer Immobiliensuche. Sie ist kostenlos, leicht zugänglich und besonders dann nützlich, wenn ich mir zunächst einen strukturierten Marktüberblick verschaffen möchte. Die aktuelle Fassung 13.2.2_2 und die lange Verfügbarkeit seit dem 18.07.2012 zeigen, dass es sich nicht um ein kurzfristiges Experiment handelt. Trotzdem bleibt der Wert der App davon abhängig, wie sauber ich meine Suche aufsetze und wie kritisch ich die Ergebnisse einordne.
Meine wichtigste Empfehlung lautet, nicht mit maximal vielen Filtern zu starten. Ich definiere zuerst Budget, Region und Objektart, prüfe danach die einzelnen Angebote und erweitere oder verenge die Suche bewusst. Bei technischen Schwierigkeiten gehe ich schrittweise vor: Verbindung prüfen, einfache Suche testen, einzelne Filter zurücknehmen und erst dann weitere Maßnahmen ausprobieren. So lässt sich recht schnell erkennen, ob die Ursache in der Suche, im Gerät oder in der aktuellen Marktsituation liegt.
Am Ende ist Homegate kein Ersatz für Besichtigungen, Unterlagenprüfung oder vernünftige Vorsicht bei der Kontaktaufnahme. Als zentraler Startpunkt für die Wohnungssuche in der Schweiz erfüllt die App ihren Zweck aber überzeugend. Ich würde sie Freunden empfehlen, die neu suchen, umziehen oder mehrere Regionen vergleichen müssen. Wer eine sehr spezielle Nische bedient oder bereits über persönliche Kontakte versorgt wird, fährt möglicherweise mit einer anderen Quelle besser. Für die meisten privaten Miet- und Kaufinteressenten ist der kostenlose Download dennoch ein sinnvoller erster Schritt.
Vorteile
- Große Auswahl an Immobilien in der ganzen Schweiz
- Praktische Filter für Preis
- Lage
- Zimmer und Wohnfläche
- Detaillierte Exposés mit Fotos
- Plänen und wichtigen Eckdaten
- Suchaufträge informieren schnell über neue passende Angebote
- Favoriten speichern und Immobilien bequem vergleichen
Nachteile
- Viele attraktive Objekte erhalten sehr schnell zahlreiche Anfragen
- Teilweise fehlen Angaben zu Nebenkosten oder genauer Verfügbarkeit
- Kontaktaufnahme kann je nach Anbieter unterschiedlich schnell erfolgen
- Einige Funktionen sind erst nach Registrierung vollständig nutzbar
- Inserate können trotz Filterung nicht immer exakt den Wünschen entsprechen
Häufig gestellte Fragen zu Homegate - Immobilien Schweiz
Was ist Homegate – Immobilien Schweiz und wofür kann ich die App nutzen?
Homegate – Immobilien Schweiz ist eine Plattform für die Suche nach Wohnungen, Häusern und anderen Immobilien in der Schweiz. In der App können Sie Miet- und Kaufangebote nach Ort, Preis, Zimmerzahl, Wohnfläche und weiteren Kriterien filtern. Zusätzlich lassen sich Inserate speichern, Suchabonnements einrichten und Anbieter direkt kontaktieren. Damit eignet sich die Anwendung sowohl für Wohnungssuchende als auch für Personen, die eine Immobilie kaufen oder sich zunächst einen Marktüberblick verschaffen möchten.
Wie finde ich mit Homegate passende Wohnungen oder Häuser?
Nach dem Start wählen Sie zunächst, ob Sie eine Immobilie mieten oder kaufen möchten, und geben anschließend eine Stadt, Gemeinde, Region oder Postleitzahl ein. Die Suchergebnisse können Sie mit Filtern wie Budget, Anzahl Zimmer, Wohnfläche, Etage, Baujahr und Ausstattung eingrenzen. Eine Kartenansicht hilft dabei, die Lage besser einzuschätzen. Da neue Inserate jederzeit erscheinen können, lohnt es sich, die Suchkriterien möglichst genau festzulegen und regelmäßig zu aktualisieren.
Kann ich Suchaufträge erstellen und interessante Inserate speichern?
Ja, Homegate bietet praktische Funktionen für die laufende Immobiliensuche. Wenn Sie ein Benutzerkonto erstellen, können Sie passende Inserate als Favoriten markieren und Suchaufträge speichern. Je nach Einstellungen erhalten Sie Benachrichtigungen, sobald neue Angebote veröffentlicht werden, die Ihren Kriterien entsprechen. Das ist besonders hilfreich in stark umkämpften Regionen, in denen attraktive Wohnungen oft nur kurze Zeit online bleiben. Für die Nutzung dieser Funktionen ist normalerweise eine Anmeldung erforderlich.
Wie kann ich über Homegate Kontakt mit Vermietern oder Maklern aufnehmen?
Bei vielen Inseraten finden Sie direkt in der App eine Kontaktmöglichkeit zum Anbieter, beispielsweise ein Anfrageformular, eine E-Mail-Option oder weitere angegebene Kontaktdaten. Für eine bessere Chance auf eine Antwort sollten Sie Ihre Anfrage höflich und vollständig formulieren und wichtige Informationen zu Ihrer Person sowie zum gewünschten Besichtigungstermin nennen. Je nach Inserat kann der Anbieter zusätzliche Unterlagen verlangen. Prüfen Sie deshalb stets genau, welche Dokumente offiziell benötigt werden.
Ist die Nutzung von Homegate kostenlos und worauf sollte ich bei Inseraten achten?
Die Immobiliensuche und das Durchsehen vieler Inserate sind grundsätzlich kostenlos. Einzelne Zusatzangebote oder Dienstleistungen können jedoch eigenen Bedingungen oder Kosten unterliegen. Wichtig ist außerdem, Inserate kritisch zu prüfen: Vergleichen Sie Miete oder Kaufpreis mit ähnlichen Angeboten, kontrollieren Sie Angaben zur Lage und Ausstattung und überweisen Sie niemals Geld, bevor Sie die Immobilie und den Vertrag ausreichend geprüft haben. Bei ungewöhnlich günstigen Angeboten oder Zeitdruck sollten Sie besonders vorsichtig sein.






















